Bericht + Bilder von der Fukushima-Mahnwache am 5.3.2016 in Bielefeld

Trotz schlechten Wetters konnten wir Dank gutem Teamwork und mit der Unterstützung der angrenzenden Kirche einiges in der Bielefelder Fußgängerzone aufbauen. Durch die fleißigen HelferInnen  konnten wir, gestärkt mit Kaffee und Kuchen, 90 Unterschriften für unsere Forderungen „ÖkostromSTADT + GraustromENDE“ gewinnen. Danke!

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Gegen 13 Uhr stand fast alles. Kurz zuvor war auch der Stadtwerke Geschäftsführer Uekmann vorbeispaziert ;-)

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Immer wieder kamen Interessierte an den Stand, ließen sich zum Ökostrom-Wechsel beraten und unterschrieben für ÖkostromSTADT + GraustromENDE, sowie für die Beibehaltung der Brennelementesteuer.

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Gut kooperiert haben wir auch mit einem Cateringservice und dem Blumenstand am Alten Markt. Neben unserer Mahnwache war immer ein Parkplatz frei. Zudem sorgen zwei Straßenmusiker zu Beginn für schöne Musik.

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Fast nicht zu erkennen: Ein löchriges AKW in der Altstadt.

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Um 14 Uhr stellten wir die neue Kampagne einem Reporter der NW vor, um 15 Uhr dann via Lautssprecheranlage den BielefelderInnen. Thema war auch das „Bielefelder“ AKW Grohnde, das heute nicht mehr genehmigungsfähig wäre und bekannten Gefahren nicht standhalten kann. Die deshalb eingeleitete Klage gegen den Weiterbetrieb des AKW Grohnde brachten wir den BielefelderInnen näher.

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Dr. Angelika Claußen berichtete vom Fukshima-Tschernobyl-Kongress der IPPNW, von aktuellen Aktivitäten für die Stilllegung der Urananreicherung in Gronau und der Brennelementefabrik in Lingen, die auch für extrem anfällige Reaktoren in Belgien und Frankreich arbeiten.

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Das in sich zusammenfallende AKW sorgte bei der Störfallsimulation mit „Feedback“-Atomalarm nach der Kundgebung und beim Abbau für irritierte Blicke.  So soll es sein. Danke an alle Beteiligten!

Am 11.3.2016 ab 16:30 Uhr findet ebenfalls am alten Markt eine weitere Fukushima-Mahnwache mit Plakatausstellung statt. Die Ausstellung stammt von „.ausgestrahlt“, Veranstalter ist Greenpeace.

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