Neue Kampagne: „Ökostrom.Stadt“ + „Graustrom.Ende“

Als unseren Beitrag zum 5. Jahrestag der Nuklearkatastrophen in Fukushima, werden wir die Beschlussvorlagen „Ökostrom.Stadt“ und „Graustrom.Ende“ bei der Stadt Bielefeld einreichen. Es  darf nicht sein, dass in Bielefeld immernoch kein endgültiger Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom geplant wird! Es deutet sich sogar Weiterbezug von Atomstrom bei der Stadt und den Stadtwerken über das Jahr 2018 hinaus an.

Wir möchten Verbände und interessierte Menschen gewinnen, die unsere Forderungen unterstützen. Bitte meldet euch bis zum 4.3.2016! Am 5.3.2016 werden wir die Beschlussvorlagen auf einer Mahnwache mit Kundgebung öffentlich vorstellen. Wir freuen uns auf Mitmachende und BesucherInnen, vielleicht sogar mit passendem Redebeitrag, Musik oder Lärmgeräten für  den Atomalarm.

Samstag, 5. März 2016 | Aktion:
„NIE WIEDER Atomkatastrophen!“

  • 12-18 Uhr Mahnwache mit großem Atomkraftwerk
  • 14 Uhr Pressetermin:
    Vorstellung „Ökostrom.Stadt“ und „Graustrom.Ende“
  • ab 15 Uhr Kundgebung
  • 15:15 Uhr Atomalarm mit Störfall

Niedernstr. / rote Telefonzelle, nahe Alter Markt Bielefeld

2014: „Ökostrom für die Stadtbahn“

Im Jahr 2014 haben wir diese Seite ins Leben gerufen. Kurz nach der öffentlichen Ankündigung der Kampagne „Ökostrom für die Stadtbahn“, teilte der damalige Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Brinkmann mit, dass die Stadtbahn rückwirkend ab Januar 2014 Ökostrom bezieht. Dies sehen wir als unseren Erfolg an.

2016: „Ökostrom.Stadt“ und „Graustrom.Ende“

Jetzt wollen wir die Weichen in Bielefeld erneut richtig stellen, denn es droht der Weiterbezug von Kohle- und Atomstrom (auch aus dem AKW Grohnde!) .

  1. Die Stadt bezieht in Ihren Gebäuden größtenteils keinen Ökostrom, obwohl der andernorts oft günstiger ist als die Graustrom-Altverträge.
  2. Die Stadtwerke Bielefeld handeln größtenteils mit Graustrom unbekannter Herkunft, überwiegend aus Kohle- und Atomkraftwerken.

…beides wollen wir ab jetzt ändern!

Unser Ziel sind 100% erneuerbare Energieversorgung und vorbildlicher Klimaschutz. Dabei ist die nachweisbare Förderung des Ausbaus erneuerbarer Anlagen wichtig. Statt weitere Jahrzehnte Graustrom aus unbekannten Quellen zu nutzen, sollte jetzt ein zukunftsfähiger Weg eingeschlagen werden. Die Stadt sollte spätestens 2017 auf Ökostrom umstellen und in den Stromprodukten der Stadtwerke sollte schnellstmöglich (spätestens ab 2018) nur noch Strom mit bekannter Herkunft aus erneuerbaren Anlagen und aus kohlefreier Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden.

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